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Bagan

Die unzähligen Pagoden und Tempel von Bagan erkundet man am Besten mit der Pferdekutsche. Für nur 8 US$/Tag fährt der Kutscher kreuz und quer über die Sandwege Bagans bis zum obligatorischen Sonnenuntergang auf der Shwe-San-Daw Pagode.

Manche Pagoden kann man über einen meist sehr engen, stockdunklen Treppenaufgang besteigen. Hier leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Von oben ist die Aussicht grandios. Aber Vorsicht, unbedingt auf lose Steine achten, auch gibt es oben keine Geländer (Außnahme Shwe-San-Daw Pagode).
Erschwerend wirkt sich auch aus, dass die Pagoden nur barfuss bestiegen werden dürfen.
Oft ist der Aufgang verschlossen - eine kleine Spende an den Tempelwächter öffnet ihn.

Eine ausgezeichnete Übersicht von dem weitläufigen Areal erhält man bei einer Heißluftballonfahrt mit Balloons over Bagan.

-> Fotos von der Ballonfahrt

-> Spannende Reportage von der Ballonfahrt

Zur besseren Orientierung im Pagodenjungel sind Fotos der schönsten Tempel in den Pagodenplan von Bagan einkopiert:

-> Pagodenplan von Bagan
Oben auf der Gaw-Daw-Palin Pagode

Shwezigon Pagode

Der Bau der Shwezigon Pagode im Nordosten Bagan's wurde 1060 n.Chr. von König Anawratha begonnen, aber erst sein Sohn König Kyansittha konnte sie vollenden.
Jeder einzelne Stein wurde in einer 9 km langen Menschenkette vom Tuywintaung Hügel zum Bauplatz von Hand zu Hand weitergereicht.
Schwezigon Pagode
Löwenstatue and der Schwezigon PagodeDie 4 Löwenstatuen an den Ecken der Pagode stammen aus dem 11. Jahrhundert.

Upali-Thein

Die Upali-Thein Ordinationshalle (13. Jahrhundert) enthält sehr schöne Wand- und Deckengemälde aus dem 17. Jahrhundert. Leider ist die Decke mit häßlichen Stahlverstrebungen gegen Einsturz gesichert.
Buddha in der Upali-Thein
Wandgemälde Upali-Thein

Hti-Lo-Min-Lo Patho

Den Tempel mit 4 Buddha's aus dem 13. Jahrhundert ließ König Nandaungmyar erbauen. Mit 50 m Höhe gehört er zu den Größten Bauwerken Bagans.
Hti-Lo-Min-Lo Patho

Ananda Tempel

Der 51 m hohe und im Grundriss einem griechischen Kreuz entsprechende Ananda Tempel wurde 1091 n.Chr. von König Kyansittha erbaut. Er ist das künstlerisch wertvollste Bauwerk Bagan's.
Der aus Teakholz geschnitzte 9,5 m hohe Kassapa-Buddha am Südeingang verändert seinen Gesichtsausdruck von lächelnd zu ernst, wenn man näherkommt.
Riesige Holztore im Ananda Tempel  Ananda Tempel
Schöne Wandgemälde zeigen König Brammadutta mit seinem Hofstaat und die burmesische Armee auf dem Marsch.

Beachtenswert sind die gewaltigen Holztüren im Westtor des Ananda Tempels. Die Türflügel werden oberseitig von Eisenringengehalten, der Bolzenschuh der Basis dreht sich in einem ausgehöhlten Stein.
Ananda Tempel

Manuha Tempel

Manuha Tempel

Im 1067 n.Chr. erbauten Manuha Tempel befinden sich 3 sitzende Buddha's und ein liegender Buddha. Der mittlere Buddha ist mit seinen 14 m Höhe riesig. Durch die Enge der Halle wirkt er wie eingesperrt in einem Gefängnis.
Grundriss Manuha Tempel
Extreme Enge im Manuha Tempel

Lackfabrik

Nahe dem Manuha Tempel befindet sich eine Lackwarenfabrik. Junge Mädchen kratzen die Motive in die Lackschicht. Je feiner die Motive und je mehr Farben verwendet werden, desto wertvoller sind die Arbeiten.
Traditionelle Lackfabrik in Bagan

Sulamani Pagode

Die von König Narapatisithu im 12. Jahrhundert n. Chr. erbaute Sulamani Pagode enthält vier schöne Buddha's und Wandgemälde, wie hier der Elefant aus dem 18. Jahrhundert. Wegen dem Verblassen der Farben dürfen diese nicht mit Blitzlicht fotografiert werden.
Buddha in der Sulamani Pagode
Pferdekutsche mit Sulamani Pagode in Bagan  Elefant als Wandgemälde in der Sulamani Pagode

Dhamma-yan-gyi Tempel

Der Dhamma-yan-gyi Tempel stammt aus dem Jahre 1170 n.Chr. und ist die größte Backsteinkonstruktion in Bagan. Der grausame König Narathu (ermordete Vater, Bruder und Königin) ließ den Dhamma-yan-gyi Tempel erbauen. Wegen der eingestürzten Spitze erinnert er von der Ferne an eine ägyptische Pyramide.

Der Dhamma-yan-gyi Tempel ist auch ein beliebtes Ziel der Heissluftballonfahrer. Sie werfen im Morgenlicht den Ballonschatten auf den riesigen Tempel.
Dhamma-yan-gyi Tempel

Alt Bagan

Durch das Tharaba Tor fährt man mit der Kutsche in den durch eine Stadtmauer abgetrennten Bereich von Alt Bagan.
Tharaba Tor

Patho Tha-Myar

Vom Patho Tha-Myar in Alt Bagan hat man einen herrlichen Rundblick auf die Pagoden, rechts der mächtige That-byin-nyu Tempel, ganz links die Mahabodi Pagode im indischen Stil.
Geheimnisvolles Licht fällt auf den Buddha im Innern des Patho Tha-Myar.
Blick vom Patho Tha-Myar Richtung That-byin-nyu Tempel
Stupa des Patho Tha-Myar  Geheimnisvoller Buddha im Innern des Patho Tha-Myar

That-byin-nyu Tempel

Der 1144 n. Chr. von König Alaungsithu erbaute That-byin-nyu Tempel ist mit 61 m das höchste Bauwerk Bagans. Er besteht aus 4 Terrassen, die über eine enge Treppe erreichbar sind. Leider ist der Zugang zu den oberen Etagen zur Zeit gesperrt.
That-byin-nyu Tempel

Bu Paya

Direkt am Ufer des Ayeyarwaddy steht die goldene Bu Paya. Mit ihrer eigenwilligen Architektur weithin sichtbar, diente sie als eine Art Leuchtturm für die Flußschifffahrt.
Erbaut wurde die Bu Paya von König Pyu Sawhti im 11. Jahrhundert.
Bu Paya Pagode

Shwe San Daw Pagode

Der Sonnenuntergangstempel ist eine der wenigen Pagoden, die gefahrlos von aussen bestiegen werden können (Haltegeländer an den steilen Treppen). Oben wartet schon eine große Schar von Fotografen mit Superteleobjektiven auf das feurige Schauspiel der Sonne.
Nach Versinken des glühenden Balles am Horizont bilden sich lange Warteschlangen zum steilen Abstieg.
Sonnenuntergang Pagode
steiler Abstieg von der Sonnenuntergang Pagode

Mi-Nyein-Gon Pagode

Auf der Mi-Nyein-Gon Pagode ist der Sonnenaufgang besonders schön. Sie liegt südlich der alten Stadtmauer nur einen Steinwurf von der Shwe San Daw Pagode entfernt. Wegen dem dunklen Treppenaufgang im Innern die Taschenlampe nicht vergessen.

Sonnenaufgang auf der Mi-Nyein-Gon Pagode

Puppentheater

Nicht weit vom Golden Express Hotel im Norden Bagan's befindet sich das Restaurant Nanda mit Puppentheatervorführung. Gespielt wird auf mehreren Bühnen gleichzeitig. Reservierung ist notwendig, da Massenandrang herrscht. Das Essen (z.B. gegrillter Fisch) schmeckte sehr gut. Nach zwei Stunden mussten wir unsere Plätze für die nächsten Gäste räumen.
burmesisches Puppentheater  burmesisches Puppentheater

Mount Popa

Die Fahrt zum Mount Popa dauert ca 1 Std. Der Aufstieg über 777 Stufen ist komplett überdacht und nicht so anstrengend, wie ich zuerst vermutet habe. Auch die niedlichen, kleinen Affen am Wegrand sind ganz friedlich. Die Treppen und Metall-Leitern sind sauber, nirgendwo Affenscheiße.
31 Nats (Geister) wohnen auf dem Mount Popa, aber der popige Geisterkult des Buddhismus beeindruckt uns nicht sonderlich.

Einziges Handicap: In den Restaurants am Fuße des heiligen Berges gibt es nirgendwo ein kühles Bier !
Der 1518 m hohe Berg Popa
Eingangsportal zum Treppenweg auf den Mount Popa  Spiegelmosaiken auf dem Mount Popa
Mount Popa  Treppenweg auf den Mount Popa
Affen am Mount Popa

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