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Hubschrauberrundflug (Kauai, Big Island)

Um Superfotos aus der Luft zu schiessen, sollten folgende Bedingungen erfüllt sein:
  • Fenster des Hubschraubers müssen sich öffnen lassen (zumindestens eine kleine Klappe wie bei Tropical Helicopters auf Big Island)
    Panoramafenster genügen meist nicht, da sich die Sonne darin so stark spiegelt, dass gute Fotos nicht möglich sind
  • Wenn vorne 3 Personen vorgesehen sind, dann nicht in der Mitte (neben dem Piloten) sitzen
  • Beste Tageszeit auswählen (z.B. zur Napali Küste wegen täglich aufziehendem Nebel nur früh morgens fliegen)
  • Wenn möglich, die gleiche Strecke zweimal fliegen. So ist schon im Voraus bekannt was kommen wird und man kann entsprechend schnell reagieren
  • Ein Zoom mit grossem Brennweitenbereich (z.b. 28-200 mm) verwenden
Eng begrenztes Blickfeld im Hubschrauber
Ich bin auf Big Island über den Kilauea Vulkan mit einem Hubschrauber mit ausgebauten Türen geflogen - das ist der ultimale Adrenalin Kick :o))

Jetflüge zwischen den Inseln

Die Fenster der Boing 707 der Hawaiian Airlines haben einen Prismaeffekt, der das Fotografieren mit Polfilter unmöglich macht.
Ohne Polfilter werden die Aufnahmen meist flau.

Vorsicht beim Durchleuchten auch schon belichteter Filme. Teilweise werden für die Kofferdurchleuchtung zwischen den Hawaii Inseln alte Maschinen mit hoher Strahlungsdosis angewendet.
U-Boot bei der Einfahrt nach Pearl Harbor
Möglichst alle Filme, belichtete und unbelichtete in das Handgepäck nehmen !
Speichermedien von Digitalkameras sind ebenfalls empfindlich gegen hohe Strahlendosen.

Ultraleichtfliegen

Ultraleichtfliegen, ein Abenteuer der Extraklasse ist auf Kauai in Hanapepe und auf Maui in Hana möglich.

Ein Hangglider fliegt sehr ruhig - deshalb keine Angst vor starkem Wind !

Ausschliesslich bei sonnigem Wetter fliegen !
Bei bewölktem Himmel werden die Fotos nicht gut. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und den Temperaturunterschied zwischen Boden und Flughöhe können die Linsen sowohl aussen wie innen beschlagen.
Dies gilt insbesondere für Hana auf Maui, da es dort oft bewölkt ist.
Nicht allein auf die Bildergebnisse der aussen an der Tragfläche augebrachten Kamera vertrauen.
Bei unserem Testflug in Hana (für 165 US$) war von den 24 Aufnahmen (für weitere 25 US$) kein einziges gutes Foto dabei (siehe Foto rechts).
Ein Universalzoom (mit Brennweite 28-200 mm) verwenden, da ein Objektiv- oder Filmwechsel aus Sicherheitsgründen während des Fluges nicht in Frage kommt.
Zum Testflug in Hanapepe ist der Pilot erst garnicht erschienen obwohl er 2 Stunden zuvor noch telefonisch den Flug bestätigt hatte. Wir sind umsonst hingefahren !

Wellenreiter (Maui und Oahu)

Die Megawellen treten nur in den Wintermonaten auf und nur da lassen sich dann die sensationellen Surferfotos machen.
Für formatfüllende Aufnahmen vom sicheren Ufer aus sind sehr grosse Brennweiten (300-1000 mm) notwendig.

Gute Beobachtungspunkte sind:
  • North Shore auf Oahu
    in dem bunten Hafenstädtchen Haleiwa am Kamehameha Highway (83) trifft sich die Surfelite der ganzen Welt.
  • Hookipa Beach auf Maui
    Mekka der Windsurfer nahe dem alten Plantagen- und Hippistädtchen Paia am berühmten Highway nach Hana.
Surfprofi in einer Monsterwelle

Walbeobachtung

Walbeobachtungen sind meist nur im Winter und Frühjahr (Dezember bis Mai) möglich.
Die Buckelwale bringen in den Gewässern von Hawaii ihre Jungen zur Welt. Lahaina (auf Maui) ist ein bekannter Ort für Walbeobachtungen, da sich in der Meerenge zwischen Maui und Lanai besonders viele Wale tummeln.
Buckelwal
Buckelwal

Delphinshow

Täglich (ab 14 Uhr) findet im Hilton Waikoloa Village (nördlich von Kona auf Big Island) eine kostenlose Delphinshow mit momentan 11 Delphinen statt. Ausgesuchte Hotelgäste und Kunden von Dolphin Quest dürfen mit den Delphinen schwimmen (Tipp: kann auch übers Internet bei Dolphin Quest gebucht werden). Da meist nur wenige Zuschauer anwesend sind und man zum fotografieren sehr nah an das Geschehen heran kommt, sind Superaktionfotos möglich.

Unterwasserfotos

Schildkröten im Kahalu'u Beach Park in Kailua Kona Sensationelles Schorcheln umgeben von hunderten wunderschöner tropischer Fische (bis zu einer Grösse von 50 cm) und auch Wasserschildkröten im Kahalu'u Beach Park in Kailua Kona am Alii Drive.
Beste Zeit morgens zwischen 9 und 11 Uhr.
Unbedingt eine Unterwasserhülle oder noch besser eine spezielle Unterwasserkamera (z.b. Nikon) mitnehmen. Ein Feeling wie im Aquarium !
Ein weiterer guter Schnorchelstrand ist die Hanauma Bay auf Oahu. Früh morgens anreisen, sonst gibt es keinen Parkplatz mehr ! Hanauma Bay auf Oahu

Rodeo

Die Parker Ranch auf Big Island ist die grösste Ranch der gesamten USA. Hier finden oft spektakuläre Rodeos statt. Die Termine im Eventkalender für Waimea nachschauen oder direkt bei der Parker Ranch anfragen.
Da die hawaiianischen Cowboys die Wettbewerbe mehr für sich selbst, als für Zuschauer machen, kann man sehr nah ans Geschehen heran und sensationelle Aktionbilder schiessen. Erstaunlich viele mutige "Cowgirls" nehmen mit Begeisterung an den gefährlichen Rennen teil.
Bullriding auf der Parker Ranch

Glühende Lava (Big Island)

Jeder Hawaii-Reisende will natürlich die glühende Lava des Kilauea Vulkans aus nächster Nähe sehen.
Es gibt zwei Anfahrtswege zur glühenden Lava auf Big Island:
  • Chain of Craters Road
    Beste Anfahrtsmöglichkeit, ist leider oft gesperrt. Die Strassenbarriere wird dann von Rangern bewacht, da ist kein Vorbeikommen :o((
    Die Chain of Craters Road beginnt im Volcanos Nationalpark und führt an die Stelle, wo die glühende Lava ins Meer fließt. Die Lava hat 1986 die Straße begraben.
    Durch lange unterirdische Gänge, lava tubes genannt, fließt die Glutmasse vom Pu'u O'o Krater zirca 12 km den Kilauea hinab und mündet in einem grandiosen Schauspiel ins aufschäumende Meer.
  • Das Gegenstück zur Chain of Craters Road
    Von Hilo den Highway 11 Richtung Süden , dann Highway 130 über Pahoa, die Barrieren und Verbotsschilder am Ende der Straße nicht beachten und einfach bis zu einem kleinen Parkplatz mitten in den Lavafeldern weiterfahren.
    Die Lava ist hier mehrfach direkt über die Strasse geflossen. Bei vorsichtiger Fahrweise sollten die Reifen trotz scharfkantiger Lava keinen Schaden nehmen.
In beiden Fällen zufuß weiter in Richtung Meer gehen, die Dampfsäule am Horizont weist den Weg.
Langsam fliessende Lava im Volcano Nationalpark

Glühende Lava stürtzt ins aufschäumende Meer

Fahrt auf den Mauna Kea

Die Fahrt auf den 4205 m hohen Mauna Kea ist eines der grandiosen Erlebnisse auf Big Island. Der Anfahrtsweg über die Saddle Road (Highway Nr.200) bis zum Visitorcenter in 2700 m Höhe ist völlig problemlos. Die Strasse vom Astronomy Visitorcenter zu den grossen Observatorien auf dem Gipfel führt über mehrere steile, ungeteerte Abschnitte. Hier einige Tips:
  • 4WD-Fahrzeug (made4you testete einen Subaru Legathy von Alamo) bevorzugen
  • bereits in Hilo volltanken, auf der Saddle Road gibt es keine Tankstelle, Reifenprofil und Reserverad kontrollieren
  • mehrere längere Pausen machen, um sich an die grosse Höhe zu gewöhnen
  • bei normalem Zweiradantrieb an den steilen Stellen mit Schotterpiste nicht anhalten
  • die Temperaturanzeige des Motors beobachten
  • bei nur kurzem Aufenthalt auf dem Gipfel den Motor nicht abstellen (wenn der Motor bei Automatikfahrzeugen nicht mehr anspringt, hat man ein Problem)
  • beim abwärtsfahren niedrigen Gang einlegen und so den Motor bremsen lassen
Vor dem Astronomy Visitorcenter werden bei schönem Wetter für die Besucher professionelle Teleskope zur Stern- und Sonnenbeobachtung aufgestellt. Nach einkehrender Dunkelheit (ab ca 19 Uhr) kann man kostenlos den grandiosen Sternenhimmel Hawaii's geniessen.

Teleskope des Mauna Kea Observatoriums
Blick vom Mauna Kea auf das Visitor center
Observatorium zur Weltraumbeobachtung auf dem Mauna Kea Gipfel

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